Ein Geocache ist im Wald unter einem Baum versteckt
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Wandern - aber spannend: Geocaching

Wandern ist gesund. Wandern machten vielen Menschen Spaß. Doch wenn Kinder dabei sind, finden die Wandern oft genug nur lästig. Langweilig. Öde. Dabei kann Wandern spannend sein, kurzweilig und einfach nur cool. Nur nennt es sich dann nicht mehr Wandern, sondern Geocaching! Doch was ist Geocaching eigentlich? Und was braucht man dafür?

Geocaching nennt sich ein weltweites Spiel. Dabei werden Verstecke gesucht, in denen mindestens ein Logbuch hinterlegt ist, in dem sich der Finder einträgt. Dabei sind die unterschiedlichsten Größen von Behältern zu finden. Das reicht vom fingerhutgroßen Nano-Versteck bis zum fassgroßen Behälter, der neben einem Logbuch auch Platz für Tauschgegenstände bietet. Das macht den Kindern natürlich besonderen Spaß.

Caches sind überall

Geocaching macht aber nicht nur Kindern Spaß. Es lässt sich in jedem Alter betreiben, mit jeder Fitness und mit jedem Zeit-Budget.

  • Sie sind auf Geschäftsreise und haben es satt, den Abend im Lokal oder Hotelzimmer zu verbringen? Kein Problem, ziehen Sie bequeme Kleidung und feste Schuhe an. Einen Geocache gibt es überall.
  • Sie sind mit der Familie im Urlaub, aber den ganzen Tag durch Museen schleichen oder an Strand liegen ist öde? Der nächste Geocache ist bestimmt nicht weit.
  • Sie sind mit der Bahn auf Reisen, doch Ihr Zug verspätet sich? Nutzen Sie die verlorene Stunde, garantiert ist ein Geocache in unmittelbarer Nähe.

Dabei finden Sie Geocaches in allen erdenklichen Ausprägungen. Von kleinen Geocache im Vorübergehen bis zum aufwändigen Rätselcache, der zu Hause gelöst und auf einer mehrstündigen Wanderung vor Ort gefunden werden will.

So viele Caches

Wie viele Geocaches gibt es eigentlich?

Auf jeden Fall viel zu viele, um sie jemals alle finden zu können. Ein Beispiel: Im 16-km-Umkreis um Ludwigshafen werden derzeit (Stand August 2017) 1.616 Geocaches aufgeführt. In Deutschland alleine sind es rund 400.000 Geocaches, weltweit über 3 Millionen.

Ganz gleich wo Sie sich gerade aufhalten: Einen Geocache gibt es garantiert in der Nähe. Selbst auf der Internationalen Raumstation – auch wenn die Liste derer, die ihn finden können, sehr begrenzt ist.

Tradis, Multis und Rätselcaches

Fangen wir vorne an. Die einfachsten Geocaches nennen sich Traditional Cache oder kurz Tradi. Dabei werden geografische Koordinaten angegeben, mit deren Hilfe man den Ort findet, an dem der Cachebehälter versteckt ist.

Zum Wandern interessanter sind jedoch so genannte Multi-Caches oder kurz Multis. In der Regel bestehen sie aus einer Startkoordinate und einer Beschreibung, die Aufgaben enthält. Löst man unterwegs diese Aufgaben korrekt, so erhält man die Koordinaten der nächsten Station oder auch Teile der Koordinaten des Endpunkts, des Finals.

Ein tolles Spiel für ganze Gruppen sind häufig sogenannte Rätselcaches. Um die zu finden sind zu Hause teilweise sehr knifflige Aufgaben zu lösen (Stichwort: Gehirnjogging!), wobei die Lösung dann erst die Koordinaten für den Startpunkt des Cache oder den Cache selbst ergibt.

So ist bereits die Vorbereitung zum geocachen bereits ein geselliges Beisammensein und macht noch mehr Spaß als nur die Suche allein.

Schwierigkeitsgrade

Wie viel Aufwand Sie für einen bestimmten Geocache treiben müssen, zeigt Ihnen die Beschreibung im Internet an. Zwei Sternereihen zeigen, wie schwer das Terrain bzw. die Aufgabe selbst ist.

Ein Stern bei der Schwierigkeit steht dabei für ganz leicht, 5 Sterne stehen für eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Analog dazu ist die Wertung beim Gelände: Ein Stern steht für eine rollstuhl- oder rollatortaugliche Strecke, 5 Sterne bedeuten, dass dieser Cache nur mit Hilfe technischer Hilfsmittel wie zum Beispiel Kletterausrüstung gefunden werden kann. Die Beschreibung selbst gibt oft noch weitere Hinweise.

Schwierigkeitsgrade Geoaching
Was braucht man zum Geocachen?

Neben einem Internetzugang braucht es ein aktuelles Smartphone mit Android oder iOS, besser jedoch ein spezielles GPS-Gerät für den Outdoor-Einsatz. Hersteller sind zum Beispiel Garmin oder Magellan. Diese Geräte haben den Vorteil, dass sie auch einen ganzen Wandertag durchhalten können und außerdem stoßfest und wasserdicht sind. Außerdem benötigen sie unterwegs keinen Mobilfunkempfang.

Bernd Lohrum Portrait
Bernd Lohrum

Bernd Lohrum ist Geocacher aus Leidenschaft, Wander- und Gesundheitswanderführer. Er konzipiert seit über zehn Jahren Wander- und Geocaching-Touren für die Zielgruppen Schulklassen, Betriebe und Vereine und führt diese im Südwesten Deutschlands auch selbst durch.

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